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Moselsteig – Wandern in den Weinbergen

Castle Eltz in Germany ©undrey - stock.adobe.com

Minheim

Minheim wird von einer besonders engen Flussschleife der Mosel umrahmt und wirkt aus der Luftperspektive wie eine Halbinsel, daraus entstand dann schließlich auch die vor allem touristische Bezeichnung „Sonneninsel Minheim“. Entsprechend den klimatischen Bedingungen wird Minheim durch den Weinbau auf den weitläufigen Hängen geprägt. Ergänzt wird das touristische Angebot durch Übernachtungsmöglichkeiten, Weinstuben und Straußenwirtschaften.

Tipp: Sonneninsel-Rundweg

Wer sich einen Überblick über den Weinanbau verschaffen möchte, hat die Gelegenheit, auf gut ausgebauten und befestigten Wegen im Rundgang das Areal zu erschließen. Ausgangspunkt ist die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Der Weg führt die Weinbergstraßen hinauf in die Weinberge. Ein Weinlehrpfad informiert über den mühsamen Anbau des Weines. Er führt zur Minheimer Pestkapelle, die 1989 als Ersatzbau für die ursprünglich schon 1710–1718 am Ortsausgang Richtung Klausen errichtete Kapelle errichtet wurde. Weiter führt der Rundweg zum Gleithang mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt hin zu einem Verteidigungsposten der Römer in der Antike, der Burglay. Dann erfolgt der Rückweg über einen guten Aussichtspunkt auf die Schleuse Wintrich. Vorbei am Alten Eichhaus führt der Weg zurück ins beschauliche Minheim.

Graach

Die Gemeinde Graach ist ein weiterer traditioneller Weinbauort, bekannt vor allem durch die überregional geschätzten Weingüter Willi Schäfer und Philipps-Eckstein. Die Rebflächen liegen fast ausschließlich am Steilhang und dienen dem Anbau der Rebsorte Riesling. Die 20 Winzer in dem Ort leben vom Wein und ausgebauten touristischen Angeboten. Die beeindruckenden Steilhänge können per Wanderwege erkundet werden.

Tipp: Graacher Schanzenweg


Interessant und abwechslungsreich gestaltet sich die Wanderung entlang des Schanzenweges. Startpunkt ist die über dem Ort gelegene „Graacher Schäferei“. Auf schmalen Waldwegen und entlang einer Hangkante bietet die Schutzhütte „Maria Zill“ eine Rastmöglichkeit und über den gleichnamigen Aussichtspunkt kann der weitläufige Blick über das Moseltal schweifen. Bernkastel-Kues, Mülheim, Graach, Wehlen und Zeltingen-Rachtig mit der großen Staustufe können in Augenschein genommen werden. Danach erfolgt der steile Abstieg hin zum Ausflugslokal und dann zu einer Wegekreuzung wieder hinauf mit einer Sicht auf ein freies Wiesengelände. An einem Waldsaum führt der Weg dann direkt durch die früheren Befestigungsanlagen, von denen heute noch Wälle und Gräben erkundet werden können. Anschließend geht es über eine neu angelegte Wildbrücke hinab durch den Wald. Ein lukrativer Wanderweg mit schönen Aussichtspunkten und abwechslungsreicher Streckenführung.

admin
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